Immer mehr Menschen fragen nicht mehr nur Google, sondern ChatGPT, Gemini oder Perplexity: „Welcher Elektriker in meiner Nähe ist gut?“ oder „Welche Kanzlei hilft bei Arbeitsrecht?“. Die KI antwortet mit wenigen Namen. Ob Ihr Unternehmen dabei ist, darum geht es bei GEO.
Von Kai Kilian · Stand: 2. November 2026
— Kurz gesagt
Eine KI-Suche greift auf zwei Quellen zurück: auf das, was sie beim Training gelernt hat, und auf eine Suche im Internet, die sie bei vielen Fragen live durchführt. Aus den gefundenen Seiten fasst sie eine Antwort zusammen und nennt oft die Quellen dazu.
— So entsteht eine Empfehlung
Von der Frage zur Empfehlung
Für Unternehmen heißt das: Die KI kann nur empfehlen, was sie findet und versteht. Laut OpenAI kann jede öffentliche Website in der ChatGPT-Suche erscheinen, solange sie den Suchroboter von OpenAI nicht aussperrt. Bei Google gilt: Eine Seite muss im Google-Index sein, um in den KI-Übersichten als Quelle aufzutauchen.
| SEO | GEO | |
|---|---|---|
| Ziel | gute Plätze in den Suchergebnissen | in KI-Antworten genannt und empfohlen werden |
| Ergebnis | ein Link in einer Liste | eine Nennung in einer Antwort, oft mit Quelle |
| Was zählt | Suchbegriffe, Inhalte, Technik, Links | dazu: klare Fakten, Erwähnungen auf anderen Seiten, einheitliche Angaben |
| Messung | Rankings und Klicks | Tests mit typischen Kundenfragen |
Das Wichtigste: GEO ersetzt SEO nicht. Google schreibt ausdrücklich, dass es für die KI-Übersichten keine besonderen Optimierungen, keine eigenen KI-Dateien und keine spezielle Auszeichnung braucht. Es gelten die gleichen Grundlagen wie in der normalen Suche. GEO setzt auf diesen Grundlagen auf und achtet zusätzlich darauf, wie Ihr Unternehmen außerhalb der eigenen Website beschrieben wird.
Für Unternehmen, deren Kunden Fragen stellen, bevor sie anfragen: Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Kanzleien und Dienstleister aller Art. Gerade bei Empfehlungsfragen wie „Wer ist gut für …?“ nennt eine KI nur wenige Anbieter. Wer dort fehlt, wird gar nicht erst in Betracht gezogen. Mehr dazu auf unseren Seiten SEO für Handwerker, SEO für Ärzte und SEO für Anwälte.
Wie sichtbar Ihr Unternehmen heute in KI-Suchen ist, zeigen wir Ihnen gern in einem kurzen, kostenlosen Analyse-Video. Mehr über unsere Arbeit lesen Sie auf der Seite GEO-Agentur.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint sind alle Maßnahmen, damit KI-Suchen wie ChatGPT, Gemini und die KI-Übersichten von Google Ihr Unternehmen kennen und empfehlen.
Ja, die Begriffe meinen weitgehend dasselbe. Daneben sind auch AEO (Answer Engine Optimization) und LLMO im Umlauf.
Gutes SEO ist die Grundlage. GEO ergänzt es um Fakten, Erwähnungen auf anderen Seiten und regelmäßige Tests in KI-Suchen. Fragen Sie Ihren Anbieter, ob das enthalten ist.
Meist Wochen bis Monate, ähnlich wie bei SEO. Neue Erwähnungen und Inhalte müssen erst gefunden und übernommen werden.
Meist wird GEO zusammen mit SEO angeboten. Marktübersichten nennen für GEO einen Aufschlag von etwa 20 bis 35 Prozent auf das SEO-Budget. Übliche SEO-Preise finden Sie im Beitrag „Was kostet SEO?“.
Sie bekommen ein kurzes Video mit unserer Einschätzung zu Ihrem Online-Marketing: wo Ihr Unternehmen heute steht und welche Möglichkeiten es gibt, mehr Anfragen zu gewinnen. Kostenlos und unverbindlich.