Google Ads bringen Ihr Unternehmen sofort nach oben in die Suchergebnisse, aber jeder Klick kostet Geld. Wie viel, entscheidet eine Auktion. Hier finden Sie, wie Klickpreise entstehen, welches Werbebudget sinnvoll ist und was eine Agentur für die Betreuung üblicherweise verlangt.
Von Kai Kilian · Stand: 25. Oktober 2026
— Kurz gesagt
Alle Preise netto. Eine Mindestsumme schreibt Google nicht vor.
Bei Google Ads zahlen Sie nicht für die Anzeige, sondern für jeden Klick darauf. Den Preis bestimmt eine Auktion, die bei jeder einzelnen Suche neu läuft. Entscheidend sind zwei Dinge:
Wie teuer ein Klick ist, hängt vor allem von der Branche ab. Je mehr ein neuer Kunde wert ist und je mehr Anbieter um ihn werben, desto höher der Preis.
— Orientierung · pro Klick
Übliche Klickpreise nach Branche
Zum Vergleich echte Klickpreise aus unserer eigenen Recherche (Sistrix, Oktober 2026): „seo kosten“ 8,90 €, „google ads kosten“ 10,10 €, „google ads betreuung“ 40,80 €, „google ads agentur“ 65,00 €. Gerade bei Begriffen rund um Agenturen und Beratung zahlen Werbende also schnell zweistellige Beträge pro Klick.
Am einfachsten rechnen Sie rückwärts, von den Anfragen, die Sie brauchen:
— Beispielrechnung
Vom Ziel zum nötigen Werbebudget
Zur Einordnung: Laut den Benchmarks von LocaliQ (vor allem US-Daten, 2026) liegt die durchschnittliche Conversion-Rate bei Google Ads bei rund 8 Prozent, die Kosten pro Anfrage bei rund 67 US-Dollar. In Ihrer Branche können beide Werte deutlich abweichen.
Gut zu wissen: Google arbeitet mit einem Tagesbudget. An einzelnen Tagen darf Google bis zum Doppelten ausgeben, im Monat aber höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets. Bei 20 € pro Tag sind das also höchstens rund 608 € im Monat.
Wer Google Ads nicht selbst führen will, bezahlt zusätzlich zum Werbebudget die Betreuung. Üblich sind drei Modelle:
Achten Sie darauf, was enthalten ist: Einrichtung der Kampagnen, Messung der Anfragen (Conversion-Tracking), Anzeigentexte, Zielseiten und regelmäßige Berichte.
Google Ads lassen sich in wenigen Minuten einrichten. Gut laufen zu lassen ist der aufwendige Teil: passende Suchbegriffe wählen, unpassende ausschließen, Anzeigen testen, Gebote anpassen und messen, welche Klicks wirklich zu Anfragen führen. Wer das nebenbei macht, zahlt oft für Klicks, die nichts bringen. Bei kleinen Budgets kann sich selbst machen trotzdem lohnen, wenn Sie sich die Zeit nehmen.
Google Ads wirken sofort, kosten aber für jeden Klick, solange die Anzeigen laufen. SEO braucht mehrere Monate, bringt danach aber Besucher, ohne dass Sie pro Klick zahlen. Für viele Unternehmen ist die Kombination sinnvoll: Anzeigen für schnelle Anfragen, SEO für den langfristigen Aufbau. Was SEO kostet, lesen Sie in unserem Beitrag Was kostet SEO? Wie wir Werbung umsetzen, zeigt unsere Seite zum Performance Marketing.
Was Google Ads für Ihr Unternehmen kosten würden und ob es sich lohnt, zeigen wir Ihnen gern in einem kurzen, kostenlosen Analyse-Video.
Das Werbebudget legen Sie selbst fest. Kleine Unternehmen starten meist mit 1.000 bis 5.000 € im Monat. Dazu kommt bei Betreuung durch eine Agentur meist eine Gebühr von etwa 500 bis 1.500 € im Monat.
In Deutschland meist zwischen 0,50 und 8 €, je nach Branche und Wettbewerb. In umkämpften Bereichen wie Recht oder Finanzen auch deutlich mehr.
Google schreibt keines vor. Sinnvoll optimieren lässt sich eine Kampagne aber erst, wenn genug Klicks zusammenkommen. Darum starten die meisten Unternehmen nicht unter etwa 1.000 € im Monat.
Üblich sind monatliche Pauschalen, bei kleineren Konten meist etwa 500 bis 1.500 €, oder 8 bis 15 Prozent des Werbebudgets. Das Werbebudget kommt immer dazu.
Wenn Kunden aktiv nach Ihrer Leistung suchen und ein neuer Kunde mehr wert ist, als Sie für die Anfrage bezahlen. Das lässt sich vorab grob durchrechnen.
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